
Bericht: Silvester Queer Party - 01.01.26
Teilnehmer:
Die erste Queer-Silvesterparty war ein voller Erfolg. Die Kapazität für die Party war 60 Personen, und wir waren seit mehreren Wochen ausgebucht und hatten eine kleine Warteliste.
Vorbereitung:
Die Feier wurde vor allem dank der großartigen Arbeit des Vorstands des Queer Space Heidelberg e.V. möglich: Ohne sie gäbe es weder dieses Zentrum in Heidelberg noch diese Party. Vielen Dank: Anna, Johannah und Jasse. Unterstütze bitte diese soziale Initiative, damit verschiedene queere Gruppen Aktivitäten entwickeln können, indem du dem Förderverein beitrittst: https://hd-queer.space/foerderverein/
Die Initiative, Organisation und Durchführung der Party lag in den Händen der Arbeitsgruppe „Ü45 Gay“: vom ersten Konzept über den Informations- und Anmeldeprozess (Manuel & Niko) bis hin zu Einkäufen und Dekoration (Carsten, Christian, Florian, Torsten & Uwe) und der unverzichtbaren operativen Unterstützung durch Holger, Michael, Peter und Ronald. Roland ist verhindert gewesen, aber gekommen und hat etwas zu essen mitgebracht (das war so nett und lecker).
Es gab so viel zu tun, dass wir uns im Voraus entschuldigen, falls wir jemanden oder etwas Bestimmtes vergessen haben sollten.
Während der Party:
Besondere Erwähnung verdient das Team von „Flinta an der Tür“, das für die Sicherheit zuständig war. Sie haben viele Stunden in der Kälte an der Tür verbracht (mit Hilfe von Kaffee und heißer Suppe, die wir ihnen gebracht haben), den Zugang kontrolliert und sehr klar gesagt, was wir tun durften und was nicht. Die Arbeit, die ihr geleistet habt, ist beeindruckend. Ein großer Applaus für diejenigen, die für unsere Sicherheit sorgen: Lisa (Expertin und Koordinatorin), Danni, Johanna, Anna, Dani und Jasse.
Ohne freiwillige Helfer an der Bar gibt es keine Getränke. Vielen Dank für Ihre Mithilfe: Holger (hat fast den ganzen Abend lang koordiniert und als Coach an der Bar fungiert, vielen Dank dafür), Danny + Lara, Bettina, Berthold + Gerhard, Karen (gute Besserung Eddie), Crossy, Petar, Florian, Gerhard, Robert, Norbert, Thomas, Michael und Norbert R.
Es war eine Feier mit Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Identitäten (Peter hat unser Awareness-Konzept erklärt), die zu einem unterhaltsamen Ereignis verschmolzen ist, voller Musik und gemeinsamer Neujahrsfeier. Das Gemeinschaftsbuffet war großartig (wirklich!), und praktisch alle haben bei verschiedenen Aufgaben mitgeholfen. Es gab guten Wein und Prosecco, was Carsten im Vorfeld lokal und fair besorgt hatte.
Florian hat nicht nur viel in der Koordinationsgruppe gearbeitet, sondern jedem Teilnehmer auch eine kleine Glücksbeutel mit Zinn zu giessen geschenkt. Wir sind sprachlos.
Martin hat ein Geschenk bekommen, weil er neue Pläne hat. Aber bleiben wir im Kontakt!
Das Konzert von Leni (Helene Streck) war außergewöhnlich und bewegend. Ein Gänsehautmoment gab es dann, als eine kleine Vertretung des Flintachor spontan ein Lied von Leni begleitet vorgetragen hat.
Das Karaoke war etwas chaotisch und muss verbessert werden (wir nehmen das zur Kenntnis), aber die Stimmen von Norbert und Danni & Lara (die sabotiert wurden, während wir den Raum neu organisierten, um die Tanzfläche vorzubereiten) haben es gerettet.
Das Jahresende am Neckar hatte einige sehr schöne Momente. Aber Peter mit seinen Times-Square-Atrezzo singen zu sehen, war wirklich etwas ganz Besonderes. Und die Wunderkerzen. Und die Umarmungen. Und der Prosecco. Und die Toasts. Und die „uvas de la suerte“.
Der Moderator verlor genau in dem Moment, als die Disco-Musik begann, komplett seine Stimme:
- DJ Sean hat es voll im Griff und legt die Hits aus Großbritannien und Irland auflegt. Wir verkürzten sein voll geplantes Musik-Set leider, um dem nächsten DJ vor Mitternacht Platz zu machen (sehr solidarisch, danke).
- DJ Michael (mit Unterstützung von DJ Plan-B) hat eine Wende zu den 70/80er Jahren eingeläutet.
- DJ Plan-B hat sehr aktuelle Musik mit ungewöhnlicheren Queer-Rhythmen aufgelegt, zu denen aber alle getanzt haben.
- DJ Tibor hat zwei Stunden lang alles (das Gute) gespielt. Aber dank der Vorschläge der Flintagruppe haben wir eine Menge großartiger Songs kennengelernt, die wir in unsere monatlichen Plattenauswahl aufnehmen werden. „Non, je ne regrette rien“ setzte um 3 Uhr morgens den Schlusspunkt der Party.
Wir durften keine Fotos machen, aber die besonderen Bilder dieses Abends bleiben uns in Erinnerung: Es gab einen Moment, in dem wir uns alle beim Tanzen umarmten. Diejenigen, die dabei waren, werden beim Lesen dieser Zeilen (wieder) lächeln.
Nach so viel Intensität haben Florian und Torsten um 3 Uhr morgens das Geld aus den Spenden und den Getränken des Abends gezählt. Beeindruckend!
Nachbereitung:
Am 1. Januar um 16 Uhr waren wir, die Gruppe der Ü45 Gay, pünktlich da, um den Raum abzuholen: Florian, Holger, Manuel, Michael, Peter, Thomas und Torsten. In zwei Stunden haben wir alles sehr effizient organisiert, während wir uns über die besten Momente der vergangenen Nacht unterhielten: Putzen, Sachen in den Keller bringen und wieder hochholen, Flaschen sortieren, Müll und Toiletten aufräumen, Lichter abnehmen, Dekorationssachen für das nächste Jahr verstauen,.. Aber mit Musik im Hintergrund und guter Stimmung geht alles besser von der Hand. Beim Abschied machten wir ein paar Fotos und schmiedeten viele Pläne für das „Karlotta“ im Jahr 2026. Frohes neues Jahr euch allen!
Kassensturz:
Wir haben 1.495 € an Spenden gesammelt.
Kosten:
- 164 Getränke wurden konsumiert (einschließlich der 25 Flaschen Wein, die wir gekauft haben), die wir für 3 € pro Einheit zählen: 492 € (als Spende)
- Wein & Prosecco: 150 €
- Dekoration: 72 €
- GEMA Gebühren: 38 €
- Karaoke: 8 €
- Powerbank: 25 €
- Snacks: 54 €
- Utensilien: 19 €
Endsaldo beträgt: + 637 € (als Spende)
Spenden:
- Dieses Geld wird an die Queer Space Heidelberg e.V. gespendet werden: Getränke 492 € + Endsaldo 637 €, so Total 1.129 €
Wir freuen uns auf eine weitere Silvester-Party im nächsten Jahr.
Der Bericht wurde verfasst von: Petar & Manuel